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Vorsorge auf medizinischer Ebene

Vorsorge
Die Patientenverfügung

Wir sind es gewohnt, über unsere medizinische Versorgung selbst zu entscheiden, z.B. über die Auswahl des Arztes, die Entscheidung zur Einnahme von Medikamenten oder die Durchführung von Behandlungen. Aber was passiert, wenn wir unseren Willen nicht mehr äußern können oder Entscheidungen fällen können? Wenn wir durch einen schweren Unfall, einen Schlaganfall oder andere schwere Krankheiten hierzu nicht mehr in der Lage sind, so muss dennoch die medizinische Versorgung geregelt sein. Angehörige tun sich oftmals schwer dabei, diese Entscheidung zu treffen. Abhilfe schafft hierbei die Patientenverfügung. Dadurch können wir im Voraus festlegen, was mit uns passieren soll, wenn wir nur noch durch Apparate vor dem Tode bewahrt werden.

Patientenverfügung (Foto: pixabay.com)

Als Patient haben wir somit die Möglichkeit zu bestimmen, welche Behandlungen gewünscht sind und welche unterlassen werden sollen. Die rechtliche Grundlage hierfür ist das Patientenverfügungs-Gesetz vom 1. September 2009. Die Patientenverfügung muss schriftlich vorliegen und ist verbindlich zu befolgen, allerdings nur dann, wenn exakt die darin beschriebenen Umstände eingetreten sind. Das stellt aber auch gleichzeitig ein großes Problem dar, denn laut Expertenmeinung sind die meisten Patientenverfügungen nicht konkret genug und daher im Ernstfall meist unbrauchbar. Gerade einmal 5 Prozent aller in Deutschland unterschriebenen Patientenverfügungen sind mangelfrei und entsprechen somit den tatsächlichen Vorstellungen des Betroffenen. Viele Menschen unterschreiben einfach ein vorgefertigtes Textdokument, ohne sich eingehend mit dem Sachverhalt zu beschäftigen. Oftmals stammen die Vorlagen aus dem Internet und sind mit bestimmten Wertvorstellungen oder ethischen Gedanken des jeweiligen Anbieters (Krankenkassen, Hilfsvereine) geprägt. Nur selten lassen sich diese Vorlagen mit den eigenen, individuellen Bedürfnissen vereinbaren. Eine Patientenverfügung sollte unter Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes oder Notars verfasst und aufgesetzt werden. Grundsätzlich ist die Erstellung einer Patientenverfügung in jedem Fall zu begrüßen und auch bestehende Verfügungen sollten von Zeit zu Zeit geprüft werden, ob diese noch das Optimum für den Betroffenen darstellen.

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