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Unsere Bestattungsarten

Erdbestattung

Die Erdbestattung (Inhumation) ist die traditionelle Form der Bestattung, die im Bundesdurchschnitt bei 55% liegt. Hierbei werden die sterblichen Überreste in einem Sarg auf einer Reihen- oder Wahlgrabstelle (wahlweise als Einzel- oder Doppelgrab) in der Erde beigesetzt.
Für die Zersetzung des Leichnams wird eine Ruhefrist von 20 bis 30 Jahren angesetzt, in der man das Nutzungsrecht an der Grabstelle erhält. Während bei einem Wahlgrab eine Verlängerung des Grabnutzungsrecht darüber hinaus möglich ist, kann bei einem Reihengrab die Liegezeit nach Ablauf der Frist nicht verlängert werden und das Grab wird eingeebnet.

Erdbestattung (Sarg)
Feuerbestattung

Die Feuerbestattung (Kremation) ist eine beliebte und häufig gewünschte Form der Bestattung und muss zuvor vom Verstorbenen ausdrücklich schriftlich gewünscht worden sein oder durch berechtigte Angehörige schriftlich angeordnet werden. Bei der Kremation wird der Sarg mit dem Leichnam in einem Krematorium eingeäschert und die Asche später in einer Urne beigesetzt. Die Urnenbeisetzung kann im Familienkreis oder als Urnenfeier erfolgen.
Als Beisetzungsweg stehen je nach Land und Region verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.


Folgende Beisetzungsarten sind möglich:

Feuerbestattung (Urne)
Beisetzung am Friedhof
Anonyme Beisetzung
Friedhof (Foto: pixabay.com)
Anonymes Grab (Foto: pixabay.com)

In Deutschland ist das Bestattungswesen durch Gesetze und Verordnungen geregelt, aus denen insbesondere hervorgeht, dass Verstorbene auf dafür vorgesehenen öffentlichen Friedhöfen beigesetzt werden müssen.
Wie bei einer Erdbestattung (Sargbeisetzung) erfolgt auch eine Urnenbeisetzung in einem Wahl- oder Reihengrab, als Einzel- oder Gruppengrabstelle (Urnengemeinschaft). Alternativ besteht in einigen Regionen auch die Möglichkeit, die Urne in einer Urnenwand, in einem Kolumbarium oder in Nischen der Friedhofsmauern einzustellen.

Bei der anonymen Bestattung wird auf Wunsch des Verstorbenen oder dessen Angehörigen auf die namentliche Erwähnung an der Grabstelle verzichtet. So findet man auf Friedhöfen gelegentlich anonyme Grabfelder. Seit einiger Zeit ist z.B. auch eine anonyme Streubeisetzung auf einem Aschefeld oder einer Aschewiese innerhalb des Friedhofsgeländes möglich.
Eine anonyme Bestattung ist die wirtschaftlich günstigste Form der Bestattung und wird daher oft von Menschen der unteren Einkommensschicht in Anspruch genommen.

Beisetzung auf See
Beisetzung im Friedwald
Seebestattung (Foto: pixabay.com)
Friedwald (Foto: pixabay.com)

Die Seebeisetzung bzw. Seebestattung stellt eine besondere Form der Urnenbeisetzung dar. Die Asche des Verstorbenen wird in einer speziellen Seeurne (wasserlöslich) nach seemännischem Brauch beigesetzt. Die Beisetzung erfolgt dabei in Gebieten, in denen weder gefischt noch Wassersport betrieben wird. Von Deutschland aus finden Seebestattungen bevorzugt in der Nord- und Ostsee, sowie im Atlantik- und Mittelmeerraum statt.
Die Angehörigen können auf Wunsch der Seebestattung beiwohnen, man spricht dann von einer begleiteten Seebestattung. Eine Bestattung ohne Angehörige wird als stille Seebestattung bezeichnet. Während bei einer stillen Seebestattung pro Bestattungsfahrt in der Regel mehrere Urnen dem Meer übergeben werden, findet bei einer begleiteten Seebestattung lediglich die Beisetzung des Verstorbenen statt, dessen Angehörige an Bord sind.

Bei der Baumbeisetzung bzw. Baumbestattung handelt es sich um eine Form der Naturbestattung, bei der die Asche des Verstorbenen in einer biologisch-abbaubaren Zellulose-Urne im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt wird. Diese Bäume stehen in der Regel auf einem Friedhof oder in genehmigten Wäldern, man spricht hierbei von einem Friedwald oder Ruheforst. In manchen Regionen kann die Beisetzung auch auf einer Bergwiese erfolgen.
Durch die rasche Zersetzung der Urne gelangt die Asche des Verstorbenen entsprechend schnell in den Naturkreislauf zurück und stellt damit für Viele eine würdevolle und naturverbundene Alternative zu den klassischen Bestattungsarten dar.
Der Vorteil einer Naturbestattung liegt unter Anderem darin, dass die notwendige Grabpflege weitestgehend entfällt, da diese von der Natur selbst übernommen wird.

Weitere Informationen unter www.friedwald.de

   

Quellen:


Wikipedia - die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org);
Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. (www.bestatter.de);
Bestattungshaus Luther / Schmölln

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